Klasse 4b: Klassenfahrt zur Burg Cochem

Die Aufregung war groß und das Wetter war gut, als unsere erste weite Fahrt mit dem Zug startete. Wir, die Kinder der Klasse 4b, trafen uns am 16. September 2024 morgens an der Schule und brachen gemeinsam mit der Klasse 4a zum Südbahnhof auf. Dort bestiegen wir einen Zug nach Cochem.

 

Schon am Bahnhof gab es ein großes Hallo, weil wir genau den Zug bestiegen, den Robins Mutter als Zugführerin fuhr.

 

Dann hatten wir eine Stunde Zeit die Landschaft der Eifel, viele kleine Bahnhöfe und einige Tunnel zu erleben. Es wurde munter geplappert und geschaut. Im kleinen Ort Cochem sahen wir die Reichsburg schon aus der Ferne oben auf einem Berg. Durch kleine Gassen ging es zu Fuß steil bergauf. 

 

Nach einer kleinen Verschnaufspause mit toller Aussicht von oben auf die Mosel bekamen wir eine sehr nette Burgführerin mit niederländischem Akzent zugeteilt. Die zeigte und erzählte uns ganz viele spannende Dinge zur Burg, von denen wir teilweise schon im Sachunterricht gehört hatten:

 

Die Reichsburg Cochem wurde im Mittelalter als Zollburg errichtet und gehört zum Typ der Höhenburgen. Im 17. Jahrhundert wurde sie zerstört und anschließend ließ sie der Berliner Kaufmann Jacques Ravené wieder nach dem Geschmack der Burgromantik aufbauen. Wir haben den wichtigen Brunnen gesehen und geahnt, dass er sehr tief ist, als wir einer Kelle Wasser nachgelauscht haben. Unter dem Lüsterweibchen haben sich die meisten etwas gewünscht, was aber geheim bleiben musste. Es gab einen Geheimgang zu sehen und eine riesige Tafel für Rittermale. Außerdem muss es einmal einen sehr großen Ritter gegeben haben, wie man an einer Rüstung noch sehen konnte. Wir hörten, dass früher wegen des schlechten Wassers viel Alkohol getrunken wurde und unsere Burgführerin zeigte uns ein Türschloss, das man immer mit dem Schlüssel treffen konnte, auch wenn es dunkel und der Ritter nicht mehr ganz nüchtern war.

 

Fast so toll wie die Burg war im Anschluss der Souvenir-Shop. Fast jeder kaufte sich ein Andenken. Der mittelalterlich anmutende Haarreifen schmückte nun einige Mädchenfrisuren. Wir kauften Souvenirs, aßen unseren Proviant und erkundeten den Innenhof. Dabei fanden Kinder heraus, dass der Süßigkeitenautomat leider nur ein Eurograb war, denn er rückte nichts heraus.

 

Als die 4a auch wieder dabei war, gingen wir gemeinsam ins Tal und besuchten einen Spielplatz direkt an der Mosel. Bis zur Abreise verbrachten wir noch etwas Zeit dort.

 

Dann ging es mit dem Zug wieder Richtung Trier, wo wir nachmittags an der Schule ankamen.

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Klasse 4b: Klassenfahrt zur Burg Cochem (MO, 16. September 2024)

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Veröffentlichung

Mo, 16. September 2024

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